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	<title>wanalytics&#187; wanalytics &#8211; Web Analytics und eMetrics von Oliver Schiffers</title>
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	<description>Web Analytics und eMetrics: Ein Entwicklungsroman auf Deutsch und Englisch</description>
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		<title>Social Media – KPI und Analysetools Teil 4</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 12:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Schiffers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Analytics]]></category>

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		<description><![CDATA[Social Media Bereiche und Datenerhebung Social Media ist kein in sich abgeschlossener Bereich. Jede Plattform hat unterschiedliche Ansprüche und Ziele und daher sind auch unterschiedliche Kennzahlen zur Erfolgsmessung nötig. Die derzeitige Social Media Landschaft kann in vier Hauptbereiche unterteilt werden: Social Media Sites (Netzwerke und Communities), Blogs, Widgets &#38; Social Media Anwendungen sowie Microblogging, Während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Social Media Bereiche und Datenerhebung</strong></p>
<p>Social Media ist kein in sich abgeschlossener Bereich. Jede Plattform hat unterschiedliche Ansprüche und Ziele und daher sind auch unterschiedliche Kennzahlen zur Erfolgsmessung nötig. Die derzeitige Social Media Landschaft kann in vier Hauptbereiche unterteilt werden: Social Media Sites (Netzwerke und Communities), Blogs, Widgets &amp; Social Media Anwendungen sowie Microblogging,</p>
<p>Während bei einer Facebook-Applikation durchaus klassische KPIs wie Reichweite oder Conversions und Engagement greifen können, sind bei Twitter oder Communities ganz andere Kennzahlen nötig. Im Falle von Twitter bieten sich hier Sentiment und Netzwerkverhalten an. Auch kann erfasst werden, wie oft Tweets zum Thema weitergeleitet werden, welche verwandten Stichwörter fallen, wie oft Influencer darüber sprechen und wie groß und welcher Art die erreichte Zuhörerschaft ist.</p>
<p>Grundsätzlich gilt für die vorgestellten Ziele und Kennzahlen: Selbst bei der gleichen Initiative müssen verschiedene Kennzahlen für verschiedene Kategorien der Social Media Landschaft verwendet werden. Die Suche nach einem allumfassenden Kennzahlenset für alle Social Media Anwendungen ist aussichtslos, da Kundenintention, Zielsetzung der jeweiligen Kategorien, mögliche Interaktionen und Zielgruppen und viele weitere Faktoren teilweise völlig unterschiedlich voneinander sind. Die Kennzahlen müssen daher ebenso wie die Strategien an die einzelnen Bereiche angepasst werden, erlauben dann aber auch eine genauere Optimierung folgender Initiativen.</p>
<p>Zur Analyse und Ableitung dieser Optimierung müssen die Daten zunächst in übersichtlichen Dashboards oder Scorecards je Initiative zusammengefasst werden. Hier bietet sich je Bereich die Etablierung und durchgängige Verwendungen einheitlicher KPI im Unternehmen an, sowie die Beachtung der Zeiträume, in denen Initiativen aktiv waren. Dies schafft dann gleichzeitig die Voraussetzung, nicht nur bewerten und optimieren zu können, sondern auch später einzelne Initiativen miteinander vergleichen zu können. Die Zusammenstellung von Kennzahlen ist oft ein manueller Prozess mittels klassischer Office Anwendungen, kann aber auch in übergreifenden Spezialanwendungen für Dashboards vereinheitlicht werden.</p>
<p>Wie können nun die Datengrundlagen für die benannten Kennzahlen geschaffen werden? Ein Mittel zur Erhebung von einigen Kennzahlen im Bereich des Nutzer (wie Advocacy und Segmentierungen) sind Umfragen oder Surveys in Stichproben der Nutzer, mit deren Hilfe auch Zielgruppeninformationen gesammelt, die Bereitschaft zur Empfehlung abgefragt, oder wichtige Elemente eines Influencers ermittelt werden können. Weiterhin können auch stichprobenartig Steigerungen in der Aufmerksamkeit der Marke oder Produkte ermittelt werden und andere Veränderungen der Markenwahrnehmung erfasst werden. Surveys lassen sich auf fast allen Medien als Links oder Pop-Ups einbetten und mit entsprechenden Sicherungen versehen, um doppelte Anfragen zu vermeiden oder nur eine bestimmte Anzahl der Nutzer in einem bestimmten Zeitraum mit der Anfrage nach Teilnahme zu unterbrechen.</p>
<p>Einen großen Umfang spezifischer Metriken zu Konversationen und Engagement rund um Konversationen zu bestimmten Themen erheben die sogenannten Listening-Platforms oder Monitoring / Buzz Applikationen wie bspw. Ethority, Radian6 oder Visible Technologies. Es wird eine Mischung aus Dienstleistung und Tool oder ein reiner Zugang zu einem ASP-basierten Tool angeboten. Den Lösungen gemeinsam ist der Einsatz von Crawler-basierten Verfahren (oft auch verwirrenderweise als Webmining bezeichnet), wobei Blogs, Foren und Netzwerke nach Themen durchsucht werden. Die einzelnen Posts, die Leserschaft und Kommentare, das Engagement und die Orte, sowie die Einstufung als Influencer werden klassifiziert oder vorklassifiziert und in eine eigene Datenbank abgespeichert. Die meisten Anbieter stellen eine Aufbereitung als Dashboards und Exporte zur Verfügung oder bieten dies als Service an. Hauptunterschiede der Anbieter sind analysierte Sprachen, Service-Umfang der vor Einrichten eines Monitoring notwendig ist, und automatische oder manuelle Verfahren zur Sentiment Analyse. Die verschiedenen Textmining oder Sentiment-Verfahren, sind mehr oder weniger zuverlässig in der Lage, einen Eindruck über die Tonalität und die Stimmung in den Diskussionen und Beiträgen zu erheben. Diese Klassifizierung kann durch eine manuelle Analyse des Anbieters oder Analysten auch wieder überschrieben und geändert werden. Manchmal sehen die Tools, wie z.B. Radian6 nur eine manuelle Klassifizierung der Tonalität vor. Der Anbieter Onalytica ermittelt Sentiment mit einem semantischen Algorithmus, der verschiedene positive und negative Gewichtungen zu bestimmten Keywords und Phrasen zuordnet. Die Gewichtungen sind Ergebnis eines zuvor erfolgten “Human Training”, das auf einer großen Anzahl manuell analysierter Texte durchgeführt wurde. Andere Anbieter verwenden spezifische Textmining Algorithmen und “Natural Language Processing”, wobei die Texte einer detaillierten grammatischen Analyse und algorithmischem Vergleich mit anderen grammatischen und linguistischen Mustern unterzogen werden.</p>
<p>All diese Verfahren sind aus den Kinderschuhen entwachsen und bieten eine gute bis sehr gute Einschätzung der meisten Konversationen, sind jedoch noch weit von einer vollständigen Automatisierung entfernt, die keine menschliche Interaktion mehr erfordern würde.</p>
<p>Wichtig für „Owned Media“, Onsite Assets, eigene Communities und alle Analysen von Leads und Conversions, die aus Social Media erzeugt wurden, sind die klassischen Web Analytics Tools (Omniture, Webtrends, Webtrekk usw.) und ihre sogenannten Pagedot Verfahren und Parameterübergaben in der URL Hiermit können komfortabel Aussagen zu Geolocation, Umfang und detailliertem Verhalten von Leads aus Social Media erzeugt werden und einzelnen Sales und Conversions zugeordnet werden, die auf der WebSite des jeweiligen Unternehmens stattfinden. Spezielle Kampagnenparameter, die einen Link zur eigenen Website eindeutig einer Quelle und einem eindeutigen Identifier zuordnen, können z.B. in Links aus YouTube Video, Links aus Tweets und Blogs, oder Weiterleitungen aus Social Network Applikationen oder Widgets gesetzt werden. Danach können dann sogar weitere Metadaten der Initiative oder Kampagne für das Onsite Reporting und die detaillierte Beschreibung von Leads, Conversions und Onsite Engagement im Web Analytics Tool hinterlegt werden. Auch die Analyse von sogenannten Referrern kann Aufschlüsse über die Wirkung und den Anteil von Leads und Conversions aus Foren, Blogs und Sozialen Netwerken liefern, selbst wenn nicht eigens ein Parameter und Pagedot gesetzt wurde.</p>
<p>Das gleiche Verfahren des Pagedotting, effektiv das Versenden von Informationen zu einem Web Analytics Zählserver, kann eingesetzt werden um Applikationen oder Widgets auf einfache Weise mit einem vorhandenen Web Analytics Tool zu messen. Es können einzelne Handlungen (z.B. für das Engagement wichtige Key Events oder Interaktionen) so codiert werden, dass ein http-Aufruf an den entsprechenden Zählserver mit bestimmten definierten Parametern ausgelöst wird. Sollte die Applikation auch einen Session Parameter verwalten können, ist sogar die Zuordnung von Sequenzen von Interaktionen und folgenden Onsite Visits aus der Applikation zu bewerkstelligen.</p>
<p>Wichtige Erkenntnisse für Unternehmen mit dem Fokus auf das Publizieren eigener Assets in das Social Web liegen vor allem in den Daten zur viralen Verbreitung, weswegen z.B. für Social Bookmarking Dienste und Toolbars oder Forward / Embedd Mechanismen zu eigenem Content auch entsprechende Linkparameter oder Zählserver Aufrufe integriert werden sollten. Für die virale Verbreitung von Videos gibt es einige Spezialanbieter mit Basiskennzahlen wie TubeMogul oder ViralTracker. Das Spektrum reicht hier bis zu Enterprise Lösungen wie VisibleMeasures, die sogar Zitate und Derivate der eigenen Videos erkennen können und einen riesigen Umfang von Video Engagement und viralen Kennzahlen zur Verfügung stellen.</p>
<p>Sollte kein Web Analytics Tool im Unternehmen vorhanden sein, können auch interne Analysesysteme der Server-Software einer unternehmenseigenen Online-Community oder eines Blogs einen Beitrag zu den benötigten Metriken liefern. Eine Handvoll wichtiger Kennzahlen werden von einigen Anbietern erfasst, sie ersetzen aber meistens nicht Umfang und Tiefe einer vollständigen Web Analytics Lösung, bieten dafür oft Daten, die sehr spezifisch aber wenig anpassbar und flexibel sind.</p>
<p>Punktuelle Ergänzung und Verfeinerung vor allem im Bereich Reichweite, Engagement und Netzwerkverhalten können durch Reporting Tools der jeweiligen Portale erzielt werden (YouTube etc), oder durch freie Tools, die beispielsweise einen Twitter Influence Scores oder andere Analysen von Microblogging erlauben. Die Lösung Linkfluence erlaubt die detaillierte Vernetzungsanalyse der Positionen und Verästelungen von Themen und Nutzern innerhalb des gesamten Social Web.</p>
<p>Nicht weiter vertieft werden an dieser Stelle vereinzelt eingesetzte Datensammlungsverfahren oder Analysemethoden wie Online Anthropologie, Market Mix Modeling oder Test/Kontrollverfahren. Für alle genannten Analyseverfahren und Tools sind jedoch Korrelationen zu den weiteren Datenquellen und zu den Offline Umsätzen und finanziellen KPIs jeweils sehr wichtig.</p>
<p>Eine Zusammenfassung der zu verwendenden Tools und Datenerhebungen je Kennzahlen Kategorie sieht folgendermaßen aus:</p>
<ul>
<li><strong>Reichweite</strong> &#8211; Tagging von Applikationen und Marketingassets, Listening Plattformen, Virale Tools</li>
<li><strong>Netzwerkverhalten</strong> &#8211; Umfragen, Sentiment-Analyse, Vernetzungsanalyse, Tagging von Applikationen und Marketingassets, Virale Tools</li>
<li><strong>Sentiment</strong> &#8211; Listening Plattformen, manuelle und automatisierte Sentiment-Analyse</li>
<li><strong>Location</strong> &#8211; Listening Plattformen, Vernetzungsanalyse, Umfragen, Tagging von Applikationen und Marketingassets inkl. GeoIP Auswertungen</li>
<li><strong>Engagement</strong> &#8211; Tagging von Applikationen, Listening Plattformen, Tagging von Marketingassets, Web Analytics Tools, Community Analyse</li>
<li><strong>Nutzer &#8211; </strong>Vernetzungsanalyse, Umfragen, Sentiment-Analyse</li>
<li><strong>Wertsteigerung</strong> &#8211; Vorhandene finanzielle Kennzahlen, Tagging von Applikationen und Marketingassets</li>
</ul>
<p>Für die Kennzahlen im Social Media Umfeld gilt das gleiche wie für die Social Media Strategien. Derzeit ist eine hohe Dynamik gefragt: Kennzahlen ändern sich ebenso schnell wie Strategien und Zielsetzungen und die beteiligten Mitarbeiter und Agenturen sollten in beiden Bereichen einen ständigen Lern- und Evolutionsprozess erwarten und einplanen. Es ist vital, Ziele und Strategien zu definieren, um den Erfolg messen zu können, Kurskorrekturen sollten aber aufgrund laufend erhobener Zahlen jederzeit möglich sein um den Erfolg der Initiativen noch in der Laufzeit zu verbessern. Zudem sollten alle Social Media Initiativen in einer Gesamtstrategie verankert sein, von weiteren Maßnahmen flankiert sein und keine vereinzelten Testballons darstellen: Eine Community als Einzelmaßnahme aufzusetzen und den Erfolg isoliert zu betrachten, ist genauso wenig erfolgversprechend wie eine einzelne virale Kampagne oder ein Banner ohne Call-To-Action und entsprechendes Szenario auf der Webseite. Für die erfolgreiche Umsetzung und Einbindung all dieser neuen  Initiativen in die eigene Kommunikation müssen Unternehmen für Social Media strategische Gesamtziele aufstellen und Einzelinitiativen darin einbetten. Die Kultur und Prozesse auf Unternehmens- und Agenturseite müssen behutsam, aber im Endergebnis radikal angepasst werden. Haupthürde für Unternehmen hierbei ist der Abschied von der reinen Sender- hin zu einer Dialogpartnermentalität mit persönlicher Authentizität. Dies kann ein echter Kraftakt sein. Der Vertrauensgewinn auf Seiten der Konsumenten und die Erzeugung höchstmöglicher Relevanz der Kommunikation im jeweiligen Kanal für die Nutzer sind dabei aber um so größer. Langfristig betrachtet sind diese Punkte, begleitet von  ständigen Experimenten und Optimierungen der Strategien aber die besten Wegbereiter für eine neue Qualität in Kundenloyalität und Markenerfolg.</p>
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		<title>Social Media – KPI und Analysetools Teil 3</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 12:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Schiffers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Web Analytics]]></category>
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		<description><![CDATA[Kategorien von Kennzahlen und Metriken Die Probleme der Messbarkeit und Analyse im Bereich von Social Media sind vielfältig. Häufig sind sich Unternehmen und Agenturen der oben beschriebenen Ziele und Ausgangspunkte für Strategien gar nicht bewusst, oder sie sind nicht dokumentiert und können in beiden Fällen nicht gemessen werden und zu einer Optimierung späterer Maßnahmen beitragen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kategorien von Kennzahlen und Metriken</strong></p>
<p>Die Probleme der Messbarkeit und Analyse im Bereich von Social Media sind vielfältig. Häufig sind sich Unternehmen und Agenturen der oben beschriebenen Ziele und Ausgangspunkte für Strategien gar nicht bewusst, oder sie sind nicht dokumentiert und können in beiden Fällen nicht gemessen werden und zu einer Optimierung späterer Maßnahmen beitragen. Im Kontrast zu diesen Fällen, in denen keine Kennzahlen benutzt werden, steht das Überangebot und die mangelnde Vergleichbarkeit und Kategorisierung derjenigen Kennzahlen, die von Toolherstellern und verschiedensten Verbänden etabliert werden. Auf dem IPR Summit on Measurement in Portsmouth im Oktober 2008 wurden alleine 30 (inzwischen deutlich mehr) Anbieter ausgemacht, die Services und Tools zur Messung von Social Media anbieten &#8211; alle mit den verschiedensten Verfahren und Metriken.</p>
<p>Der von Marketingverantwortlichen oft gemachte Vorwurf, dass der Erfolg von Social Media nicht messbar und der Bereich daher im Marketing nur wenig akzeptiert sei, kann also nicht alleine in der fehlenden Existenz von Kennzahlen und Messungen begründet sein. Es ist eher zu vermuten, dass eine allgemeine Unkenntnis und Skepsis gegenüber den Messverfahren, fehlende Vergleichbarkeit mit bekannten Marketing Kennzahlen und fehlende Erfolgsdefinitionen zu diesen Aussagen führt.</p>
<p>Daher sollen nun anhand der dargestellten Ziele Kategorien für Kennzahlen beschrieben werden, denen mögliche wichtige KPI zugeordnet und kurz beschrieben werden.</p>
<p><strong>Reichweite</strong></p>
<p>Eine wichtige Kennzahl, die von der AG Social Media vorgeschlagen wurde<a href="#_ftn1">[1]</a>, war der <strong>Share of Buzz</strong>, der als Messung den Anteil der Konversationen in einem bestimmten Topic oder Themengebiet eines Channels beschreibt, der sich tatsächlich um die Produkte oder die Marke des jeweiligen Anbieters dreht. Weiter gefasst kann es sich hier auch um Produktbereiche handeln, wenn z.B. ein Hersteller von Netbooks über den Share of Buzz herauszufinden versuch, welcher Prozentsatz der Konversationen, die sich um mobile devices dreht, jeweils von Smartphones, Netbooks und Palmphones abgedeckt wird. Sicherlich sind neben solchen Kennzahlen, die einen Anteil von Messungen (= Metriken) beschreiben, auch noch absolute Metriken für Reichweite wichtig, wie die <strong>Gesamtanzahl</strong> von <strong>Autoren</strong> und <strong>Posts</strong> zu einem Thema, die Anzahl der <strong>Kommentare</strong> und <strong>Kommentatoren </strong>sowie die Kennzahl <strong>erweitere Reichweite</strong>, die ebenfalls von AG Social Media erarbeitet, nicht nur die Anzahl von Posts, sondern auch die Qualität dieser Reichweite, also die potentielle Zuhörerschaft (der Follower, Connections usw.) berücksichtigt. Die Reichweite kann aufgrund der Weiterleitungen usw. auch in verschiedenen Generationen beschrieben werden, als originäre Sender, 1. Generation der Weitergabe usw.<a href="#_ftn2">[2]</a></p>
<p>Ebenfalls wichtig bleiben klassische Reichweitenzahlen wie <strong>Unique Visitors<a href="#_ftn3">[3]</a></strong>, im Gegensatz beispielsweise zur fallenden Bedeutung der Page Impression die selbst für Onsite Angebote nicht mehr hinreichend die einfachste Dimension der Reichweite beschreiben kann.<br />
<strong>Netzwerkverhalten</strong></p>
<p>Die Untersuchung des Netzwerkverhaltens stellt sicherlich den bedeutendsten spezifisch auf Social Media bezogenen Kennzahlenbereich dar. Da hier die Erzeugung und Weiterverbreitung von neuen Inhalten gemessen werden, entstehen hier spezifische KPI wie z.B. das <strong>Volumen des User generated Content</strong>.  Auch die Weiterverbreitung der Inhalte, die entweder dem UGC zugeschlagen werden oder „seeded“ sind, also vom Unternehmen platziert wurden, können durch die Kennzahl <strong>Viralität</strong> allgemein im Zeitverlauf oder anhand der Anzahl unterschiedlicher Orte / Platzierungen im Zeitverlauf beschrieben werden. Hierbei kann je nach Medientyp und Tool sogar zwischen Viralität durch Weiterverbreitung und Viralität durch Derivate / Zitate unterschieden werden. Wenn umfangreiche Metadaten zur Beschreibung der Initiativen, Platzierungen, Orte angewendet werden, lässt sich sogar eine mögliche Steuerung oder Beeinflussung der Geschwindigkeit der Weiterverbreitung analysieren und nutzen. Hierzu ist es auch wichtig, weitere Kennzahlenkategorien wie Location und Nutzer mit einzubeziehen und die Verbindungen zwischen den Orten und agierenden Nutzern zu analysieren.</p>
<p>Kennzahlen für einzelne netzwerkrelevante Handlungen beschreiben weiter die <strong>Häufigkeit von Forwards, Embedds und Kommentaren / Ratings</strong>. Im Bereich der sozialen Netzwerke ist ein weiterer wichtiger Faktor die <strong>Freundschaftsrate</strong>, das Hinzufügen neuer Freunde sowie im Gegenteil hierzu die <strong>Löschrate</strong>. Gemessen wird außerdem die <strong>Einladung</strong> neuer Mitglieder, die für die Gesamtcommunity einen noch höheren Stellenwert hat. Ebenfalls gehören hier die <strong>Einrichtung</strong> neuer <strong>Gruppen</strong> und Foren sowie <strong>Events</strong> zu relevanten netzwerkbildenden Handlungen, deren Häufigkeit und Rate in Kennzahlen abgebildet werden kann.</p>
<p>Die aus Markensicht wichtigste Kennzahl in dieser Kategorie ist die <strong>Advocacy</strong>, die Messung der Verteidigung oder Unterstützung bestimmter Themengebiete , Marken oder Produkte. Ihre klare Abbildung eines strategischen Zieles und die starke Abhängigkeit und Korrelation mit Kennzahlen aus den Kategorien Nutzer und Sentiment machen sie nicht nur in Bedeutung sondern auch in Nutzungshäufigkeit und gesamter Analyserelevanz zu einer prägenden Kennzahl im Bereich Social Media.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Location</strong></p>
<p>Der Ort von Engagement, Konversationen und Advocay sowie anderer relevanter Aktionen wird häufig analysiert, um besonders geeignete Netzwerke, Blogs, Communities oder Multiplikator-Sites zu identifizieren, an denen sich ein weiteres Engagement oder ein zukünftiges Seeding lohnt., Hierbei wird natürlich die <strong>Site</strong> selbst beschrieben, oder weiter runtergebrochen in einzelne Gruppen oder Foren. Auch die Metadaten dieser Locations, wie Gesamtpopulation, Nutzungshäufigkeit, Awareness sowie Zielgruppenrelevante Informationen dienen der weiteren Analyse. Besonders sinnvoll sind die Location Informationen und Metadaten hauptsächlich im Zusammenhang mit Metriken aus den anderen Kategorien (vor allem Engagement, Nutzer und Netwerkverhalten) und beschreiben dann eher ein Analyseergebnis als eine eindeutige Kennzahl: Beispielsweise die Antwort auf die Frage Auf welchen Sites und Foren war der Engagement KPI besonders hoch oder die Advocacy überdurchschnittlich.</p>
<p>Außer der bereits zitierten AG Social Media und der WOMMA (Word of Mouth Marketing Association) hat sich die IAB (Internet Advertising Bureau) in einem Whitepaper mit der Kategorisierung und Ausformulierung von Kennzahlen für Social Media, in diesem Falle Social Media Ad Metriken beschäftigt. Von der IAB wird die Conversation Density<a href="#_ftn4">[4]</a> also der Anteil von Konversationen zu einem Thema im Verhältnis zur Gesamtzahl der Konversationen an diesem Ort als ein weiterer wichtiger Faktor bei der Analyse der Location beschreiben, um deren Gesamtrelevanz zu bestimmten Themengebieten zu messen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Sentiment</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Analyse von Beiträgen, Kommentaren oder ganzen Artikeln im Bezug auf Ihre <strong>Tonalität</strong> kann toolgestützt oder manuell erfolgen. Hier geht es zunächst einmal um die Erfassung positiver oder negativer Stellungnahmen zu Themen oder Produkten, z.B. als Kritik oder Lob und Empfehlung. Insofern ist die Sentiment-Analyse ein wichtiger Ausgangspunkt für weitere Kennzahlen, bildet aber auch einen eigenen Satz von KPI, wie <strong>Anteil positiver/negativer Beiträge</strong> oder Kommentare. Ebenso kann beispielsweise die Anzahl von <strong>Kommentaren je Tonalität </strong>erfasst werden um zu ermitteln ob eine Reaktion oder Initiative auf negativen Sentiment überhaupt lohnenswert ist.</p>
<p>Sentiment Kennzahlen sind nicht zuletzt hervorragende Vergleichsinstrumente für Einfluss und Effekt bestimmter Handlungen oder Initiativen, um zu belegen, dass nach einer Initiative der Anteil negativer Beiträge zurückgegangen ist.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Engagement</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die alleinige Messung und Erfolgskontrolle anhand von Reichweite ist inzwischen weder für Werbetreibende, noch für die Monetarisierung von Inhalten ein nachhaltiges Konzept. Auf Abrechnungsseite setzen sich CpX Verfahren bis hin zu Cost per Lead oder gar Customer Lifetime Value Ansätze langsam durch und zur Bewertung des Erfolg von Onsite Maßnahmen hat sich das Engagement Konzept als geeignet erwiesen. Engagement ist auch auf die Erfolgsmessung und Kennzahlendefinition von Social Media Initiativen übertragbar, da ein Engagement KPI die Frage beantwortet: Welchen Anteil wichtiger und prägender Aktionen und Auseinandersetzungen hatten meine Nutzer mit den zur Verfügung gestellten Inhalten und Medien? Im Detail geht es darum, mehrere wichtige Aktionen des einzelnen Nutzers zu erfassen und damit abzubilden, dass der einzelne Nutzer, und im Endeffekt der Durchschnitt aller Nutzer, beispielsweise ein Engagement von 60% hatte, wenn 3 von bspw. 5 dieser Engagement-Aktionen durchgeführt wurden. Diese Aktionen sind natürlich je nach Initiative und Site verschieden und es muss einzeln festgelegt werden, aus welchen und wie vielen Anteilen sich ein Engagement zusammensetzt.</p>
<p>Hier können einzelne Funktionalitäten definiert werden, die eine Applikation in einem Sozialen Netzwerk anbietet, es können Teilnahmen an Wettbewerben oder Spielen sein, Downloads oder Einlösungen von Coupons, Videos, die angesehen werden, abonnierte Newsfeeds usw.  Bei der Definition ist es nur wichtig zu beachten, dass Aktionen für das Engagement herangezogen werden, die mehr als nur eine oberflächliche Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Medium oder Inhalt belegen. So wäre es z.B. möglich bei einem Spiel nicht den Start des Spiels sondern das Erreichen eines Levels oder gar den Abschluss der Gewinnrunde, bei einer Applikation nicht nur das oberflächliche Ausprobieren sondern die tatsächliche Nutzung als Engagement Komponente zu definieren.</p>
<p>Da der Engagement KPI eine tiefere Auseinandersetzung beschreiben soll, erscheint es auch sinnvoll, parallel oder zusätzlich eine Zeitkomponente zu definieren, die diese Tiefe auch anhand einer überdurchschnittlichen Verweildauer belegt. Aus der klassischen Onsite Web Analyse bietet sich hier die Verwendung einer Visit Metrik namens Stickiness oder Time spent an. Sie beantwortet die Fragestellung: Wie lange setzt sich der Nutzer mit den zur Verfügung gestellten Inhalten oder einer Applikation auseinander?</p>
<p>Natürlich kann Engagement auch über die Medien und Inhalte des Social Media Bereich hinausgehen und wieder zurück auf die eigene Site des Unternehmens gelenkt werden. Insofern sind auch klassische Lead oder Click-Through Metriken sowie Conversions auf der eigenen Site, die ihren Ursprung aus Social Media Inhalten oder Verweisen hatten, zu den Engagement Kennzahlen zu rechnen. Es ist in vielen Fällen sinnvoll, zusätzlich zum Engagement KPI auch zu erfassen welcher Anteil der Nutzer überhaupt interagiert haben<a href="#_ftn5">[5]</a>, da sich so z.B. ein Engagement Faktor von 70% anhand einer Gesamtinteraktionsrate von 10% wieder relativieren würde, und ein Engagement von nur 40% bei 80% Interaktionsrate wieder besser zu bewerten wäre.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nutzer<br />
</strong></p>
<p>Die Beschreibung des Nutzers dient zwei wesentlichen Funktionen, die jeweils strategischen Zielen oder Folgehandlungen zugeordnet sein können: Die Identifikation geeigneter Multiplikatoren oder wertvoller Individuen, die in Informationsprozesse oder sogar Produktentwicklungen einbezogen werden können. Zum zweiten dienen Informationen über den Nutzer dazu die erreichte Zielgruppe zu belegen oder zu überprüfen.</p>
<p>Für die erste Variante wird of von den sogenannten <strong>Influencers </strong>innerhalb sozialer Netze, Konversationen oder Foren gesprochen. Das sind diejenigen Nutzer, die definierbar einen hohen Einfluss auf die anderen Nutzer haben sollten, da sie sich beispielsweise als Experten in einem Thema etabliert haben und darüber hinaus von den anderen Nutzern aufgrund Ihres Einsatzes und Enthusiasmus in einem Themengebiet hochgeschätzt werden. Oft wird nicht nur diese eine Ausprägung analysiert sondern die Zuordnung der Nutzer zu weiteren Segmenten vorgenommen, beispielsweise Influencers, <strong>Connectors</strong>, als diejenigen die Themengebiete auch zwischen einzelnen Communities und Netzwerken transportieren, <strong>Authoritarians</strong>, die sich von den Influencern durch eine geringere Reichweite oder Zuhörerschaft definieren, aber eine noch gewichtigere Stimme im jeweiligen Themengebiet haben, und zuletzt das vielleicht wichtigste Segment für Markenunternehmen und Produkthersteller, die <strong>Advocates </strong>welche direkte Empfehlungen aussprechen oder einen hohen Anteil ihrer Kommunikation einem bestimmten Produkt oder einer bestimmten Marke widmen und sich gerne in andere Konversationen zu diesen Themen einschalten.</p>
<p>Auf den Nutzer bezogen sollte außer diesen Segmenten, die Verhalten und Stellung im Netzwerk beschreiben, auch der <strong>Impact </strong>analysiert werden: Welchen Einfluss habe meine Inhalte, Medien und Themen auf den Nutzer? Wie verwendet er den zur Verfügung gestellten Content? Welchen Anteil relevanter Konversationen oder Verlinkungen zu relevanten Konversationen erzeugen und beeinflussen die vom eigenen Unternehmen platzierten Medien und Assets? Einen Zusammenhang oder Compound KPI aus Impact und Influencer lässt sich beispielsweise bilden, wenn der Anteil derjenigen Installationen von bspw. Widgets oder Applikationen gemessen wird, der innerhalb des Netzwerkes/Freundeskreises eines potentiellen Influencers erfolgt, nachdem dieser selbst installiert hatte.</p>
<p>Der zweite große Bereich der Analyse und Beschreibung des Nutzers dreht sich um Kennzahlen der Beschreibung von Zielgruppen. Quantitativ wird in diesem Bereich vor allem erhoben, welcher Anteil der aktivierten Reichweite auch einer bestimmten Zielgruppendefinition zugeordnet werden kann. Genauer wird es, wenn auch Aussagen getroffen werden können, wie hoch der Anteil einer relevanten Zielgruppe in den jeweiligen durch besonders hohe Engagement KPI oder Netzwerkverhalten KPI erfassten Segmenten war.</p>
<p>Qualitativ wird die erreichte Zielgruppe, wie in den klassischen Marketingkennzahlen auch, anhand demographischer Daten oder Milieubeschreibungen/-zuordnungen beschrieben.</p>
<p><strong>Wertsteigerung</strong></p>
<p>Die Messung und Erfassung der Wertsteigerung durch Social Media Initiativen ist komplex und daher weniger anerkannt, mehr als 55% der Verantwortlichen für Social Media messen keinen Return on Investment ihrer Initiativen<a href="#_ftn6">[6]</a> und geraten so eventuell gegenüber klassischen Initiativen, die einen ROI einfacher belegen könnten in Erklärungsnöte. Laut Forrester messen im Bereich der Social Media Applications sogar weniger als die Hälfte den ROI.<a href="#_ftn7">[7]</a></p>
<p>Für manche Initiativen ist es dennoch möglich, eine Wertsteigerung zu belegen, im einfachsten Falle durch einen Vergleich der Abverkaufszahlen in folgenden Zeiträumen oder durch die Belegung von Leads und Conversions aus dem Social Media Channel. Sollte dieser direkte Beleg notwendig sein, müssen im Bereich der Funktionalitäten und Datenerfassung spezielle Vorkehrungen getroffen werden, auf die später noch kurz eingegangen wird.</p>
<p>Ebenso wie die Ziele sollte der ROI nicht hauptsächlich an den klassischen Erfolgmetriken des Marketings ausgerichtet werden, sondern vielmehr an denen des Customer Service oder CRM. Denn auch hier spielen zum Beispiel Kostenersparnisse, Kundenzufriedenheit oder Kundenbindung in der Erfolgsmessung eine größere Rolle als direkt messbare Einflüsse auf Leads, Conversions und Abverkäufe.</p>
<p>Im Whitepaper der WOMMA<a href="#_ftn8">[8]</a> werden folgende Hauptmetriken genannt, die zur Messung von Kosteneinsparungen geeignet sind:</p>
<ul>
<li>Einsparungen im Bereich Produktqualität und Forschung/Entwicklung</li>
<li>Einsparung bei den Aufwänden des “Time to market”</li>
<li>Direkte Kosteneinsparungen in anderen Service und Support Bereichen</li>
</ul>
<p>Eine dritte Möglichkeit ist eine nachträgliche Wertzuweisung, also Monetisierung der nicht bereits mit einem Wert versehenen Handlungen anhand Messung und Vergleich anderer wertiger Ereignisse wie Leads, Conversions, Average Sale und Customer Lifetimevalue. In diesem Zusammenhang bedeutet Monetisierung, dass versucht wird, anderen Aktionen oder Bereichen einen monetären Wert zuzuordnen, meistens im Vergleich zu bereits monetär erfassten Ereignissen, vermiedenen Kosten oder anderen vorhandenen Erfahrungen. Auch eine Relation zu weiteren Ereignissen, die Werte oder Kosteneinsparungen bedeuten, kann vorgenommen werden. So könnte beispielsweise ein Influencer eine Wertzuweisung erhalten, die einen Anteil seiner Netzwerkreichweite/Vernetzung mit dem üblichen Customer Lifetime Value multipliziert. Alternativ könnten auch die klassischen Kosten einer Leadgenerierung einen Anhaltspunkt zur Wertzuweisung liefern.</p>
<p>Auch der Wert von Konversationen über Produkte und Marken oder Veränderungen in diesen Unterhaltungen sollte auf diese Art beziffert werden, eine Näherung ist auch hier immerhin besser, als keine Kennzahlen im finanziellen Bereich vorzuweisen. Auch kann berechnet werden, wie viel ein Steigen der Aufmerksamkeit und Engagement innerhalb der klassischen Marketing-Formel von Aufmerksamkeit – Interesse – Wunsch – Aktion (AIDA = Attention – Interest – Desire – Action) bedeuten kann.</p>
<p>Zuletzt ist es für die Wertzuweisung sinnvoll, den Wert von Empfehlungen nicht nur anhand des Customer Lifetime Value zu bestimmen: Zwei Kunden können jeweils den gleichen CLV haben, aber im nächsten Schritt der Empfehlungskette ist einer der beiden zufrieden und empfiehlt das Produkt an X Freunde weiter, der andere ist unzufrieden und rät X Freunden, die eigentlich das gleiche Produkt kaufen wollten, davon ab. Das Net Promoter® Economics Modell<a href="#_ftn9">[9]</a> stellt KPI und Messverfahren für diese Kennzahl des Kunden- und Advocacy Wertes zur Verfügung.</p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref">[1]</a> Zum Measurement Summit der AG Social Media am 17.2.2009 vgl. unter anderem W&amp;V online vom 19.2.2009 unter http://www.wuv.de/nachrichten/digital/social_media_waehrung_wird_diskutiert</p>
<p><a href="#_ftnref">[2]</a> Gaurav Mishra: WOMMA Guidebook on Measurement and Metrics for Word of Mouth Marketing. May 29, 2009.</p>
<p><a href="#_ftnref">[3]</a> Forrester: „Metrics for Social Applications in a Downturn“ by Josh Bernoff, October 17, 2008</p>
<p><a href="#_ftnref">[4]</a> IAB: Social Media Ad Metrics Definition. May 2009. (http://www.iab.net/media/file/SocialMediaMetricsDefinitionsFinal.pdf)</p>
<p><a href="#_ftnref">[5]</a> Vgl. IAB 2009</p>
<p><a href="#_ftnref">[6]</a> Global Social Application Measurement Summit, Mai 2008</p>
<p><a href="#_ftnref">[7]</a> Vgl. Forrester Mai 2009</p>
<p><a href="#_ftnref">[8]</a> Vgl. WOMMA Mai 2009</p>
<p><a href="#_ftnref">[9]</a> Vgl. WOMMA Mai 2009</p>
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		<title>Social Media &#8211; KPI und Analysetools Teil 2</title>
		<link>http://www.wanalytics.de/2009/09/social-media-kpi-und-analysetools-teil-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 13:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Schiffers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Web Analytics]]></category>

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		<description><![CDATA[Struktur möglicher strategischer Ziele im Social Web Es ist aus verschiedenen Gründen notwendig, eine Definition von Kennzahlen jeweils aus strategischen Zielen von Kampagnen herzuleiten Die Kennzahlen begründen in den jeweiligen Unternehmen und Agenturen die Erfolgsmessung. Wenn sich diese Messung und das Reporting nicht auf Ziele beziehen, die vorher festgelegt wurden, verblasst die Aussagekraft der Erfolgsmessung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Struktur möglicher strategischer Ziele im Social Web</strong></p>
<p>Es ist aus verschiedenen Gründen notwendig, eine Definition von Kennzahlen jeweils aus strategischen Zielen von Kampagnen herzuleiten</p>
<ul>
<li>Die Kennzahlen begründen in den jeweiligen Unternehmen und Agenturen die Erfolgsmessung. Wenn sich diese Messung und das Reporting nicht auf Ziele beziehen, die vorher festgelegt wurden, verblasst die Aussagekraft der Erfolgsmessung zu einem reinen Zahlenspiel, das sich an marktgängigen oder vergleichbaren Zahlen orientieren mag, aber für die Zielsetzungen des jeweiligen Unternehmens oder der jeweiligen Kampagne nicht von Bedeutung ist.</li>
<li>Optimierungen folgender Initiativen mit ähnlichen oder abgeleiteten Zielen können nur dann vorgenommen werden, wenn die Kennzahlen sich auch an den Zielen orientiert haben. Eine Verbesserung einzelner Taktiken oder Funktionalitäten von Social Media Kampagnen ist dann unmöglich, wenn die Zahlen im Bezug auf die Ziele nicht vergleichbar sind. Ist das Ziel z.B. eine Weiterleitung auf Websites des Unternehmens mit definierten Conversion Ereignissen auf diesen Websites, kann der Effekt der Veränderung von Social Media Strategien nicht gemessen werden, wenn nur Reichweiten und Profilrelevante Kennzahlen erfasst werden.</li>
<li>Die Akzeptanz von Kennzahlen und Reportings steigt in Unternehmen mit deren Orientierung an Zielen von Maßnahmen. Es ist in vielen Fällen aufwendig und schwierig diese Ziele mit den jeweiligen Verantwortlichen zu erarbeiten, da sich oft gerade eine umgekehrte Haltung zeigt: Die Ziele werden aus denjenigen Kennzahlen abgeleitet, die man überhaupt erheben kann oder die von Agenturen erhoben werden.</li>
<li>Strategien und Taktiken verschiedener Social Media Initiativen sind ebenso Neuland und im Aufbau begriffen, wie die Kennzahlen selbst. Es ist daher sinnvoll auch im Bezug auf die Taktiken bei den Zielen anzufangen und geeignete Instrumente auszuwählen und zu diskutieren, um sie zu erreichen. Wenn diese Herleitung vernachlässigt wird, begibt sich das jeweilige Unternehmen oder die Agentur  in die Gefahr, sich zu sehr auf ausgetretenen Pfaden zu bewegen, die einem etablierten Portfolio oder Best Practices entstammen, die aber nichts mehr mit dem individuellen Ansatz des jeweiligen Unternehmens zu tun haben.</li>
</ul>
<p>Auch die generelle Unzufriedenheit von Marketing-Verantwortlichen mit Kennzahlen und Meßmethoden im Online Marketing<a href="#_ftn1">[1]</a> würde sich dann nicht grundlegend ändern, wenn Kennzahlen zwar einheitlich standardisiert würden, aber dann nicht in der Lage wären neue, individuelle oder abgewandelte Online-Marketing Strategien zu erfassen. Es erscheint also angebracht, das Thema der Kennzahlen zweigleisig zu betrachten: Auf der einen Seite sollten Messverfahren und Kennzahlen etablierter nationaler und internationaler Verbände dann verwendet werden, wenn die Vergleichbarkeit von Initiativen geboten ist. Es ist jedoch wenig zweckmäßig, die Verfahren dieser Institutionen dann anzuwenden, wenn gar keine Benchmarking- oder Vergleichszahlen zur Verfügung gestellt werden. Auf dem zweiten und wichtigeren Gleis sollten die Kennzahlen zu eigenen Verfahren und Initiativen immer an deren Zielen ausgerichtet sein, um die interne Erfolgsmessung und vor allen Dingen ständige Optimierung zu untermauern. Hierzu eignen sich die standardisierten Zahlen der Verbände nur dann, wenn die durch sie abgebildeten Ziele auch wenigstens Teilziele der eigenen Initiativen sind.</p>
<p>Ein Blick auf mögliche Ziele zur Definition von Kennzahlen und Verfahren sollte bei den bereits etablierten Modellen aus dem Bereich Web Analytics zur Erfolgsmessung von Onsite Maßnahmen und Online Marketing beginnen. Für Website zentrierte Online Strategien und auf diesen Strategien basierende Kennzahlen, hat sich in den letzten zehn Jahren bereits eine Klassifikation von Strategie-Zielen herausgebildet, mittels der die jeweiligen taktischen Ziele und Kennzahlen in die online abgebildeten Funktionsbereiche des jeweiligen Betreibers strukturiert werden:<a href="#_ftn2">[2]</a></p>
<ul>
<li>Commerce (Analyse von Warenkörben, Conversions, Funnel und Umsätzen)</li>
<li>Customer Service (Analyse der Effizienz von Customer Support, Bereitstellung von Anleitungen, Treibern und typischer Problemlösungsmethoden mit Produkten)</li>
<li>Leadgenerierung (Analyse der Effektivität von Maßnahmen zur Qualifizierung und Weiterleitung von Leads)</li>
<li>Contenteffektivität (Vornehmlich im Bereich von Unternehmen, die eigene Umsätze aus Werbeschaltungen auf selbst produzierten oder eingekauften Inhalten erzielt)</li>
<li>Parallel hierzu wird die Effektivität von Online Marketingmaßnahmen jeweils im Bezug von Mitteleinsatz (Anzahl Werbemittel oder Kosten) zu Effektivität (Conversions d.h. Handlungen der Nutzer in einem der oben genannten Zielbereiche oder zumindest Akquise einer Eingangsmenge von Nutzern zu diesen Handlungsmöglichkeiten) gemessen.</li>
</ul>
<p>Es scheint nicht sinnvoll, die Ziele von Strategien im Social Web zu nah an diesen vorhanden Ordnungen zu orientieren, da vor allem der e-Commerce und Marketing Bereich im Social Web von differenzierteren Taktiken geprägt ist und die klassischen Werbemodelle des Online Marketing aus Gründen der Nutzerakzeptanz oft nicht eins zu eins auf Angebote im Web 2.0 kopiert werden können. Es erscheint jedoch sinnvoll, das Modell der Conversions (oder besser der werthaften Handlungen von Nutzern) weiter zu verwenden und auch die möglichen Zielsetzungen der Leadgenerierung oder der Contenteffektivität in die Definition von Kennzahlenmodellen einzubeziehen.</p>
<p>Die Bereiche Commerce und Effektivität von Maßnahmen aus der obigen Aufzählung fließen in das sicherlich weiteste Feld der strategischen Ziele von Unternehmen im Bereich Social Media ein. Hier geht es im allgemeinen um eine <strong>Wertsteigerung</strong>, die versucht, einzelnen Handlungen oder Medien von Nutzern einen Wert für das Unternehmen zuzuordnen, Einsparungen zu erzielen und den Return on Invest zwischen den Kosten der Maßnahmen und diesen Werten sowie direkten Erlösen zu optimieren.</p>
<p>Im Contentbereich sprechen wir inzwischen nicht mehr nur von Medien, die von Unternehmen selbst erstellt werden (Owned Media = erstellt für die eigene Website) oder bei weiteren Anbietern eingekauft werden (Werbemittel = Bought Media). Hinzu kommen die verdienten Medien (Earned Media), die Unternehmen durch die Interaktion, Kommunikation, Uploads und Artikel von Internetnutzern erhalten, die sich mit ihrer Marke und ihren Produkten auseinandersetzen. Dieser neue Bereich von Medien muss durch ein vollständig neues Modell von Kennzahlen ergänzt werden, die in den verschiedensten Ansätzen die Rolle des aktiven und passiven <strong>Nutzer </strong>beschreiben und die jeweiligen Äußerungen, in <strong>Reichweite</strong> in Bezug auf ihre Tonalität, den <strong>Sentiment </strong>beschreiben zu versuchen<strong>. </strong>Die strategischen Ziele der Maßnahmen beziehen sich in Bezug auf diese drei Konzepte zumeist auf eine möglichst hohe Reichweite (evtl. in einem bestimmten Segment oder Zielgruppe), einen hohen Anteil positiver Äußerungen im Sentimentbereich. Auf die aktiven Nutzer bezogen, ist häufig die Identifikation und Beschreibung dieser Nutzer ein Ziel, um auf sie bezogene Handlungen oder Strategien überhaupt einleiten zu können.</p>
<p>Um das <strong>Netzwerkverhalten </strong>als eigentliches Asset innerhalb dieser verdienten Medien zu nutzen, werden häufig Ziele verfolgt wie</p>
<p>-        Die Identifikation möglichst gut vernetzter Nutzer</p>
<p>-        Eine hohe Empfehlungsquote unter diesen Nutzer</p>
<p>-        Ein möglichst hoher Wert als Einflussnehmer oder Experte oder als Zielgruppenmodell nicht nur für den einzelnen Nutzer  (dort abgedeckt), sondern auch innerhalb des Netzwerkes, das er erreicht, abzubilden</p>
<p>Auch der Begriff des <strong>Engagement</strong>, der für die Analyse von Onsite Content von Eric Peterson in seinem Blog ausformuliert und diskutiert wurde<a href="#_ftn3">[3]</a>, sollte als mögliches Ziel in die Betrachtung miteinbezogen werden, da Engagement als sehr offenes Modell (das war einer der Hauptkritikpunkte) jegliche Form von Auseinandersetzung und Handlungsfolgen mit Online Assets beschreiben kann. Ein möglichst hohes Engagement oder einen möglichst hohen Anteil engagierter Nutzer anhand des zur Verfügung gestellten Contents oder allgemein innerhalb eines bestimmten Mediums zu erhalten, ist häufig ein Ziel, das mit detaillierter Beschreibung solcher Folgen von engagierten, werthaften Handlungen wie lesen, weiterleiten, nutzen, einbetten oder kommentieren usw. beschrieben und gemessen werden kann.</p>
<p>Eine Identifikation von <strong>Location </strong>ist für viele Unternehmen taktisches Ziel und Ausgangsbasis für weitere Handlungen. In diesem Bereich drehen sich die Methoden um die Identifikation geeigneter Orte und Kanäle für Initiativen, die verschiedenste Ausprägung (defensiv, kommunikativ, einbindend) haben können.</p>
<p>Ein Ziel von Social Media Initiativen ist sicherlich häufig die reine Verwendung von Assets in Sozialen Netzwerken als Mittel der Akquise. Bei dieser Form der eher taktischen Verwendung als Werbemittel für Onsite Abverkäufe oder Conversion werden die gleichen Kennzahlen wie für andere Online Marketing Kanäle verwendet, die eine eigene Gruppe von Zielen und Metriken bilden, aber keinen eigenständigen Wert der Medien beschreiben und daher hier nicht behandelt werden sollen.</p>
<p>Auch die Untersuchung der Marketing / Vertriebsmodelle Attention – Interest – Desire – Action die in Social Media eher durch das Modell Awareness – Activation – Conversation – Adocavy ersetzt werden könnten, sollen als messbares strategisches Ziel hier nicht betrachtet werden, obwohl die Einzelziele in der folgenden Kategorisierung von Kennzahlen abgebildet werden.</p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref">[1]</a> A 2008 report by the Technology, Media and Telecommunications Industry Group of Deloitte Touche Tohmatsu noted that the Internet advertising industry has been criticized for poor research methods. Also, a survey conducted in Australia for the Australian Marketing Institute by research company Colmar Brunton in association with the University of New South Wales reported that, &#8220;&#8230;most senior executives are dissatisfied with the quality, timelines and depth of marketing metrics available to them.&#8221; &#8212; particularly with online media.</p>
<p><a href="#_ftnref">[2]</a> Vgl. hierzu vor allem Sterne: Web Metrics. Wiley 2002</p>
<p><a href="#_ftnref">[3]</a> <a href="http://blog.webanalyticsdemystified.com/weblog/2007/01/engagement-metric-defined-part-iv-in.html">http://blog.webanalyticsdemystified.com/weblog/2007/01/engagement-metric-defined-part-iv-in.html</a></p>
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		<title>Social Media KPI und Analysetools &#8211; Teil 1</title>
		<link>http://www.wanalytics.de/2009/09/social-media-kpi-und-analysetools-teil-1/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 15:44:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Schiffers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media Analytics]]></category>

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		<description><![CDATA[Social Media ist seit der Ära des so genannten Web 2.0, das als Schlagwort auch noch grundlegende Programmiertechniken umfasste, in aller Munde. Seit der Blüte von Blogs und Microblogging, der Renaissance von Diskussionsforen und dem Aufkommen von sozialen Vernetzungen im privaten und geschäftlichen Umfeld, ist Social Media nun auch ein Versuchsfeld oder eine ernsthafte Plattform [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media ist seit der Ära des so genannten Web 2.0, das als Schlagwort auch noch grundlegende Programmiertechniken umfasste, in aller Munde. Seit der Blüte von Blogs und Microblogging, der Renaissance von Diskussionsforen und dem Aufkommen von sozialen Vernetzungen im privaten und geschäftlichen Umfeld, ist Social Media nun auch ein Versuchsfeld oder eine ernsthafte Plattform für Unternehmen und Hersteller von Markenartikel geworden. Sie interessieren sich zunehmend für die Gespräche der Kunden und Anwender über ihre Produkte und Marken, möchten Meinungsführer und gut vernetzte Fachleute, so genannte Influencer, identifizieren und arbeiten mit Agenturen zusammen, die für sie Strategien geeigneter Initiativen in Social Media entwerfen und umsetzen.<br />
Der Grund, weshalb viele Unternehmen mit solchen Maßnahmen aber noch zögern, liegt vor allem in der Unsicherheit, wie man den Erfolg des eigenen Engagements in Social Media-Formaten messen kann. Gerade in Zeiten zurückgehender Budgets müssen Marketing-Leiter den Return-on-Investment (ROI) ihrer Initiativen belegen können. Auch in den klassischen Marketing- und Werbeformaten müssen die Ausgaben je Kanal den jeweiligen Abschlüssen und Gewinnen, die aus jeweils einem Kanal erzielt worden sind, exakt zugewiesen werden können. Hier steht ein umfassendes Angebot spezialisierter Tools zur Erfolgsmessung von Online Verhalten und Online Marketing Kampagnen zur Verfügung, Es existiert ebenfalls ein ganzes Arsenal von Reports und Kennzahlendefinition, die auch bereits durch spezialisierte Verbände und Interessensgemeinschaften der Vermarkter definiert und umdefiniert wurden.<br />
Der Wunsch, Social Media Marketing mit klassischen Online-Marketing KPIs zu messen, ist weit verbreitet, jedoch weitestgehend erfolglos. Denn während man im Online Bereich zeitlich begrenzte klassische Online-Kampagnen mit etablierten Kennzahlen wie zum Beispiel PageImpressions, Unique Visitors oder Conversions messen kann, sind Initiativen in Social Media eher mittel- bis längerfristig angelegt und verfolgen oftmals andere Ziele als direkte Abverkäufe oder Besuche auf die Website auslösen zu wollen. Es sollen Beziehungen zu den Nutzern aufgebaut oder etwa wichtige Fürsprecher für die eigene Marke etabliert werden. Kunden sollen in neue Produktzyklen eingebunden werden und direkten Einfluss auf die Entwicklung neuer Produkte nehmen können. Ganz allgemein gesprochen verlagert sich die Stossrichtung moderner Online Strategien zunehmend auf das Engagement von Nutzern an eben denjenigen Orten im Netz, an denen sie sich aufhalten, Im Gegensatz hierzu war das klassische Online Marketing neben Branding Zielen hauptsächlich darauf bedacht, die Nutzer durch Suchmaschineneinträge und Bannerwerbung an den Ort zu führen, an dem sich das Unternehmen im Netz aufhielt, also die unternehmenseigene Website.</p>
<p>Strategien, die solche Engagements an vorhandenen Aufenthaltsorten einbeziehen wollen, orientieren sich typischerweise an einem Phasenprogramm, das eine Phase des „Zuhörens“ und eine Phase des „Verstehens“ vor die eigentliche Strategie, ihre Durchführung und Etablierung setzt. Für diese Phasen ist ein möglichst breites Bild der vorhandenen Konversationen, der Orte an denen Sie stattfinden, und der Einflussnehmer, von denen die Konversationen getrieben oder ausgebaut werden unerlässlich. Hierzu werden spezialisierte Monitoring Tools (im englischen Sprachraum auch oft „Listening Platforms“ genannt) benötigt, die zudem beim allgemeinen Brand-Monitoring und beim Produktservice zum Einsatz kommen. Für die Erfolgskontrolle und das Monitoring von Gesamstrategien von Unternehmen in Social Media sind diese Listening-Platforms jedoch oft nicht ausreichend. Zu verschiedenartig sind die Taktiken, Technologien und Möglichkeiten der Durchführung einer solchen Strategie, und ebenso verschiedenartig sind die Applikationen, die den Wertbeitrag und Erfolg der einzelnen Taktiken erfassen und einem Gesamtbild beifügen sollen. Dieses Gesamtbild sollte im besten Falle in einem unternehmensweiten Dashboard, automatisiert oder manuell erstellt, oder sogar einem Brandroom zusammengeführt werden, je nach Möglichkeit der Automatisierung in den Unternehmen, die stark von Budgets sowie vorhandenen Prozessen und Ressourcen abgängig ist.</p>
<p>In dieser Blogserie soll erläutert werden, welchen Herausforderungen sich die Tools und Methoden des Unternehmen innerhalb eines solchen Gesamtkontextes in Bezug auf die Datenerhebung, Verarbeitung und Bewertung sowie der manuellen Analyse und dem automatisierten Reporting des Social Web stellen müssen. </p>
<p>Es ist zunächst wichtig, die strategischen Ziele von Unternehmen im Bereich Social Media zu betrachten, da eine brauchbare Definition von Kennzahlen immer nur anhand vorliegender Ziele, deren Erfolg gemessen werden soll, durchgeführt werden kann. Danach wird eine vorläufige Kategorisierung von Kennzahlen und Metriken vorgestellt, die sich auch an vorhandenen Ansätzen verschiedenster Verbände orientiert und die jeweiligen Schwachpunkte und Leerstellen dieser Ansätze mit übergreifenden Kategorien füllt. Es wird erläutert, welche Teilbereiche und Kategorien von welchen Arten von Tools erhoben werden können und welche Techniken dazu jeweils verwendet werden. Ein kurzer Überblick über notwendige Veränderungen in der Unternehmenskultur, besonders bei etablierten Marketing und PR-Abteilungen, ebenso wie bei den verbundenen Agenturen, bildet den Abschluss und Ausblick. Hier wird auch darauf eingegangen, welche Herausforderungen die neue Kommunikations- und Social Networking Kultur im Internet für die Unternehmen bedeutet. </p>
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		<title>Customized Metrics needed to measure the success of social media marketing</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 10:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Kampagnenerfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Relevante Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[english]]></category>

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		<description><![CDATA[The IAB just proposed a set of Metrics for measuring Social Media but this proposal still remains very conventional: Effectively measuring the success of social media marketing requires indicators that have been customized for particular categories in the social space and goals and have to go beyond reach and engagement. No other subject is receiving as [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The IAB just <a href="http://www.iab.net/media/file/Social-Media-Metrics-Definitions-0509.pdf">proposed a set of Metrics for measuring Social Media</a> but this proposal still remains very conventional: Effectively measuring the success of social media marketing requires indicators that have been customized for particular categories in the social space and goals and have to go beyond reach and engagement.<br />
No other subject is receiving as much attention in digital marketing circles these days as marketing in social networks. This is no surprise given the ever-increasing number of active users on Facebook, LinkedIn and similar sites. Leading the way is Twitter, a micro-blogging service that has grown by an astounding 1,200 percent in the past year. Attempts to reach members of social networks using conventional forms of online advertising such as banners, however, have not been successful. When the German business networking site XING began embedding ads on the profile pages of its premium members, users were outraged. These communities simply will not tolerate intervention that impedes direct social interaction. One way around this difficulty is for companies to hire experts to enter into dialogue with users or to provide applications that offer users something more, like on Facebook.</p>
<p>The main reason why many companies are still hesitating to try out these options is that they are uncertain how to gauge their effectiveness. As usual, marketing executives have to show exactly how much ROI their initiatives will bring. There is a widespread tendency to measure the effectiveness of social media marketing using conventional online-marketing KPIs, and the current IAB proposal is not going far beyond this. I tend to say that this the wrong way to go. Conventional online campaigns have a set length of time and are judged on things like Visits, page impressions, Duration of Stay or conversions. Social media initiatives, on the other hand, are usually designed for the medium to long term, plus they pursue different goals, like developing relationships with users and positioning influencers for the brand. Instead of subjecting social media goals and ROI to standard measures of campaign success, marketing professionals should apply metrics used in customer service and CRM. After all, customer satisfaction and customer retention are good signs of the success of social marketing campaigns too.</p>
<h3>Defining goals and developing a systematic approach</h3>
<p>Before a marketing department can measure the success of an initiative, it is essential for it to define the goals of the initiative and to know what the company wants to achieve with, say, an application. What is it that will determine success? Will it be a certain number of followers or influencers? Or will it depend on reach? In addition to precisely defined goals, it is important to establish and follow a systematic approach that will enable comparisons with other social media initiatives.</p>
<p>A framework of this kind should at least include four components:</p>
<ul>
<li><strong><span>Engagement:</span></strong><span> How will users engage and interact with content, apps and media in the social network?</span></li>
<li><strong><span>Impact:</span></strong><span> What effect will my content and topics have on users? Do they consume, interact or share?</span></li>
<li><strong><span>Stickiness:</span></strong><span> How long and how often are users interacting with the content or application?</span></li>
<li><strong><span>Quality of Reach:</span></strong><span> What is the quality of user profiles or user networks? Do they have large networks and can they or their networks be classified as influencers in the relevant area?</span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal"><span>These items are important when defining metrics for different social media areas and tools, However, analysts and strategists will need to break down special indicators individually, depending on the goals of the company and the type of application.</span></p>
<h3>Indicators for social media measurement</h3>
<p class="MsoNormal"><span>Social media &#8211; as a collective term &#8211; is not a single, neatly defined area. Each site has different goals and expectations, so different indicators are necessary to measure success. Just because you’re talking about Twitter or a Facebook application or even a banner on MySpace doesn’t necessarily mean you’re talking about the whole of social media. Standard KPIs like number of downloads are fine for a Facebook application, but very different indicators are needed for Twitter and online communities. A better approach for Twitter for instance would be to use listening tools and text-mining technologies to classify buzz. They give companies information about brand or product-related conversations, including how much is being said, how engaged the participants are and how serious the discussion is. More advanced tools like <a href="http://www.twitalyzer.com/twitalyzer/index.asp">Twitalyzer</a> can go far beyond that toward the quality of influencers and participant of the conversation. They do not ony reveal how frequently people send tweets on the subject to their friends, what keywords are being used, how often influencers contribute, e.g. by “re-tweeting” as well as the number of listeners and how they are being reached. Last but not least, they provide preliminary information about the tone of tweets. The posts of influential Twitterers can be monitored by a company and integrated in an internal workflow for further processing. Marketing professionals can measure the success of this strategy based on the quality and quantity of tweets posted on a certain topic and on the degree to which influencers “influence” their followers.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>The most important thing, though, is that each platform needs its own individual set of metrics that take into account all four key components– Engagement, Impact, Stickiness and Quality of Reach. We still mainly see definitions of Reach and Engagement parts but this is not enough.</span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Social Media Measurement Summit, Webciety und emetrics</title>
		<link>http://www.wanalytics.de/2009/02/social-media-measurement-summit-webciety-und-emetrics/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 09:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenzbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Summit]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[eMetrics Summit]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute findet in Hamburg das erste Social Media Measurement Summit der AG Social Media statt, zu dem ich als Diskussionsteilnehmer geladen bin. Das Treffen ist nicht öffentlich, sondern als Expertenrunde geplant, die in Arbeitsgruppen erste Ansätze und Konkretisierungen zu Kennzahlen im Bereich Social Media diskutieren werden.  Ebenfalls zum Thema Social Media nehme ich am 3. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute findet in Hamburg das erste <a href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Trends/Neues-Messverfahren-fuer-Social-Media">Social Media Measurement Summit</a> der <a href="http://ag-sm.de/">AG Social Media</a> statt, zu dem ich als Diskussionsteilnehmer geladen bin. Das Treffen ist nicht öffentlich, sondern als Expertenrunde geplant, die in Arbeitsgruppen erste Ansätze und Konkretisierungen zu Kennzahlen im Bereich Social Media diskutieren werden. </p>
<p>Ebenfalls zum Thema Social Media nehme ich am 3. März an einem Panel der <a href="http://www.cebit.de/webciety_d">Webciety zur Cebit</a> in Hannover statt. Am 21.4., dem Vortag des <a href="http://www.emetrics-summit.de/">emetrics Marketing Optimisation Summit München </a>findet eine Neuauflage des WAA Basecamp statt, den ich mit <a href="http://www.valiton.com/aktuelles.html">Kathrin Schwan</a> durchführen werde. Zum <a href="http://www.emetrics.org/london">emetrics Summit in London</a> vom 18.-19. Mai bin ich in das Panel der europäischen Web Analytics Experten geladen.</p>
<p>Ein kurzer Bericht über den Social Media Measurement Summit von heute und die <a href="http://www.sapient.de/communityumfrage ">Sapient Studie zum Thema Community Kennzahlen</a> folgt.</p>
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		</item>
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		<title>Stammtisch. Social Media. Arbeitsgemeinschaft.</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 20:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Relevante Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[WAA]]></category>
		<category><![CDATA[Web Analytics Wednesday]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war ich einziger nicht-bayrischer Teilnehmer (und ich glaube auch einziges Noch-Nicht-Mitglied) auf dem Stammtisch der AG-Social Media (Xing Gruppe). Eine extrem inspirierende Geschichte, obwohl ich in der fast 3-stündigen Diskussion auch viel Langweiliges gehört habe: Planung von &#8220;Kampagnen&#8221; anhand von Sinus Milieus, BVDW, Reichweite, ADC und Werbedruck, überhaupt: &#8220;Kampagnen&#8221;, ich hatte das kürzlich lieber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war ich einziger nicht-bayrischer Teilnehmer (und ich glaube auch einziges Noch-Nicht-Mitglied) auf dem Stammtisch der <a href="http://ag-sm.de">AG-Social Media</a> (<a href="https://www.xing.com/net/agsm/">Xing Gruppe</a>). Eine extrem inspirierende Geschichte, obwohl ich in der fast 3-stündigen Diskussion auch viel Langweiliges gehört habe: Planung von &#8220;Kampagnen&#8221; anhand von Sinus Milieus, BVDW, Reichweite, ADC und Werbedruck, überhaupt: &#8220;Kampagnen&#8221;, ich hatte das <a href="http://www.wanalytics.de/2008/10/social-media-relevanz-kommunikation-und-erfolgskontrolle-part-2/">kürzlich</a> lieber Initiativen getauft um alte Hüte loszuwerden, die auch hier teilweise leider  runtergebetet wurden.<br />
Aber eben nur teilweise.<br />
Auf der anderen Seite wurde viel Spannendes diskutiert, eine Case Study Datenbank von Social Media Initiativen, Kategorisierung von Social Media Metriken in virale Effekte, Reichweite, Engagement und Gewichtung des Einflusses sowie das heilige Suchwort Relevanz. Dieses werden wir wie beschlossen im Vorfeld des Social Media Measurement Summit am 27. Januar <a href="feed://ag-sm.de/?feed=rss2">weiter diskutieren</a>. Hier. Und im Twitterverse.. Und auf Friendfeed.. Und Facebook..</p>
<p>Ausserdem hoffe ich, die Erkenntnise der <a href="http://www.webanalyticsassociation.org">WAA</a> mit der AG Social Media zu verknüpfen. Die hellen Köpfe sitzen eben nicht immer nur in einem Verband. In diesem Sinne: Wtach out for <a href="http://www.wanalytics.de/web-analytics-wednesday/">Web Analytics Wednesday</a> meets <a href="http://ag-sm.de/?p=35">Stammtisch Social Media (Measurement)</a> im Rheinland im November oder Dezember&#8230; Und nochmal: Xing Gruppe zu A <a href="https://www.xing.com/net/agsm/">hier</a> und Mailingliste zu B <a href="http://www.wanalytics.de/web-analytics-wednesday/">hier</a>..</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Social Media &#8211; Relevanz, Kommunikation und Erfolgskontrolle &#8211; Part 2</title>
		<link>http://www.wanalytics.de/2008/10/social-media-relevanz-kommunikation-und-erfolgskontrolle-part-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 15:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator></dc:creator>
				<category><![CDATA[Process]]></category>
		<category><![CDATA[Relevante Angebote]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Analytics]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Ergänzung und Ausarbeitung meiner 4 Thesen zu Social Media Prozessen und Erfolgskontrolle und meines Interviews zum Brand Community Summit hier mein Artikel aus der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Direktmarketing: Auf Du und Du mit dem Kunden: Der Weg vom Sender zum echten Gesprächspartner – Ein Leitfaden zum Social Discourse Zunehmend formieren sich Online-Communities, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Ergänzung und Ausarbeitung meiner <a href="http://www.wanalytics.de/2008/09/social-media-relevanz-kommunikation-und-erfolgskontrolle/">4 Thesen zu Social Media Prozessen und Erfolgskontrolle</a> und meines <a href="http://notizblog.socialwebworld.de/2008/09/17/communities-und-social-media-als-integrale-bestandteile-jeder-markenstrategie/">Interviews zum Brand Community Summit</a> hier mein Artikel aus der <a href="http://www.im-marketing-forum.de/beitraege/standardbeitrag_21174.html">aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Direktmarketing</a>:</p>
<p><strong>Auf Du und Du mit dem Kunden: Der Weg vom Sender zum echten Gesprächspartner<br />
</strong><br />
– Ein Leitfaden zum Social Discourse </p>
<p><em>Zunehmend formieren sich Online-Communities, die mit steigenden Mitliederzahlen interessant für das Marketing werbungstreibender Unternehmen werden. Klassische Werbemaßnahmen greifen hier zu kurz und verfehlen ihr Ziel. Ein Umdenken ist auf Agentur- und Unternehmensseite notwendig, um die Chancen zu nutzen.<br />
</em></p>
<p>Einen neuen Blogeintrag verfassen, neue geschäftliche Kontakte bei Xing pflegen, anschließend mit Freunden auf Facebook Wochenendpläne schmieden und schließlich per Micro-Blogging über Twitter noch eine kurze Statusmeldung posten &#8211;  Online-Communities gibt es heute für alle Altersstufen und Interessengruppen. Sie verzeichnen stetig steigende Mitgliederzahlen und können auf sehr aktive Mitglieder verweisen. Nicht verwunderlich also, dass diese virtuellen Gemeinschaften die Marketingabteilungen von Unternehmen beschäftigen. Allerdings greifen klassische Werbemaßnahmen wie Newsletter oder Banner, die die Markenbotschaften lediglich auf neue Plattformen verlegen, zu kurz. Nur wer es schafft, aus der klassischen Rolle des Senders zu schlüpfen, um einen echten Dialog mit den Kunden zu beginnen, kann als Unternehmen unabhängige Fürsprecher in sozialen Netzwerken finden. Ein Leitfaden zum Social Discourse ist dabei aber unerlässlich.</p>
<p>Dieser Social Discourse Leitfaden ist durch neue Methoden und Technologien in den verschiedensten Bereichen geprägt: Für die neuen kreativen Kommunikationsansätze jenseits monologischer Sendermodelle müssen sowohl neuartige Tools und Metriken zur Messung von Unterhaltungen, Trends und viralen Effekten entwickelt, als auch strategische wie taktische Ziele festgelegt werden. Innerhalb des Unternehmens, aber auch in den beteiligten Agenturen, ergeben sich neue Rollen und Aufgabenfelder, die in die Gesamtunternehmenskommunikation einzubinden sind. In der Nachbereitung ist es wichtig, die Teilnahme an Konversationen, Viralität und den Diskurs mit der Marke aktiv zu analysieren. </p>
<p><strong>Kontrolle unerwünscht, Feedback erbeten</strong></p>
<p>Auf dem Weg von der Werbung zur Kommunikation müssen die ersten Fragen lauten, ob man sich in vorhandenen Communities engagieren will oder eine eigene Community gründet, und wie sich die jeweilige Initiative in das Gesamtkommunikationskonzept der Marke fügt. Allerdings ist hier ein radikales Umdenken auf  Agenturseite und Unternehmensseite notwendig: Eine zu starke Kontrolle, indem beispielsweise Blogger oder Meinungsführer eingekauft werden, unerwünschte Kommentare gelöscht werden oder die eigene Identität verschleiert wird, schadet nicht nur der Kampagne, sondern auch dem Ruf der Marke. </p>
<p>Dies bestätigt auch eine aktuelle Forrester Studie von Jeremiah Owyang: Social Media Initiativen sind demnach dann besonders erfolgreich, wenn sie die Kontrolle an die Teilnehmer der Netzwerke übergeben und ihnen nicht nur Anreize zur Kommunikation mit der Marke, sondern auch zur Kommunikation miteinander bieten. Die Möglichkeit, auf der jeweiligen Webseite des Unternehmens in Verbindung zu treten, darf dennoch nicht außer Acht gelassen werden: Ein angemessener Call-To-Action muss Bestandteil der Initiative sein, damit das Unternehmen detaillierte Kommunikationsinhalte und neue Nuancen im Diskurs mit der Marke aufdecken kann. Gleichzeitig muss es bereit sein, sich über längere Zeiträume mit den Nutzern und ihren Eingaben zu beschäftigen, laut Owyang eines der am häufigsten vernachlässigten Elemente einer Social Networking Initiative.</p>
<p><strong>Neue Analyse-Tools verleihen Unternehmen Ohren </strong></p>
<p>Mitreden kann nur, wer die vorhandenen Gespräche kennt und sich nicht nur auf einen Themenwechsel fokussiert. Es gilt also erst einmal herauszufinden, wo im Netz über das eigene Unternehmen diskutiert wird. Tools für Buzz-Analytics wie BuzzLogic, Ethority, TruCast oder Radian6, die Ort und Häufigkeit von Diskussionen über die Marke oder einzelne Produkte offenbaren, sind dabei sehr hilfreich.</p>
<p>Zweitens muss man Ohren dafür bekommen, was gesprochen wird und ob der Tenor in diesen Diskussionen eher positiv oder negativ ist. Das erfährt man sowohl über manuelle Analyse wie auch zum Beispiel über linguistische Textmining-Werkzeuge, die teilweise Bestandteil der oben genannten Gesamtlösungen sind. </p>
<p>In einem dritten Schritt können Meinungsführer oder besonders einflussreiche Diskussionsteilnehmer und ihre Themen identifiziert werden. Um den Einfluss der Kommunikationsteilnehmer zu bewerten, können Faktoren wie Glaubwürdigkeit, Relevanz, Linkverhalten und Reichweite analysiert werdeb. In einem weiteren Detailschritt können dann die jeweils verwendeten Blogs, Foren, Schlüsselwörter und Diskussionsthemen unter die Lupe genommen werden, die auf Popularität, Anzahl vorkommender Sites und einzelner Beiträge sowie auf Aktualität und Relevanz untersucht werden. </p>
<p><strong>Aktive Analyse und Teilnahme an Konversationen</strong></p>
<p>Mit Hilfe der aktiven Analyse können Meinungsführer innerhalb sozialer Netze ebenso wie besonders rege Konsumenten identifiziert werden, an die dann Produkte und Markenbild aktiv kommuniziert werden. Normale Nutzer sollen hauptsächlich zu Teilnahme und neuen Subskriptionen bewegt werden oder eine höhere Nutzungsfrequenz und –tiefe erreichen. </p>
<p>Im nächsten Schritt können Mitarbeiter im Unternehmen zu einem Engagement in diesen Netzwerken motiviert werden, um die Marke authentisch innerhalb der Gespräche zu etablieren und zu repräsentieren. Alternativ bietet es sich für Unternehmen an, mit Hilfe von Spezialagenturen sogenannte Mavens zu rekrutieren, die diese Rolle ausfüllen.</p>
<p>Doch welche Unterhaltungen müssen vom Unternehmen adressiert werden, welche können überhaupt adressiert werden? Und können sie, unabhängig von ihrem Verlauf, von Unternehmensseite überhaupt zu Ende gebracht werden, selbst wenn Tonalität oder Richtung abschwenken? Auch hier verspricht die aktive Analyse Antworten. Einen besonderen Mehrwert kann sie dann leisten, wenn sie gemeinsam mit der internen Auswertung des eigenen Webauftritts betrachtet wird. Konversationen in sozialen Netzwerken können so gemeinsam mit klassischen Kampagnen und Onsite-Initiativen auf ihre unternehmenskritischen Ziele bewertet werden. Die relevanten Fragen lauten: Welche Nutzungstiefe und Frequenz findet statt? Wie viele Leads werden erzeugt? Wie viele Registrierungen und Conversions, also Handlungen auf der Seite, werden gemessen? Wie sieht das Online Engagement je Initiative aus? Welche direkten Umsätze werden von diesen Nutzern getätigt? Die reine Reputationsanalyse vergleicht schließlich die einzelnen Initiativen anhand ihrer Nutzungssegmente, ein Monitoring stellt den Erfolg klassischer Werbung Onsite Initiativen und Social Networking Initiativen gegenüber. Über diese quantitativen Methoden hinaus beinhaltet die aktive Analyse des Brand Discourse Elemente der qualitativen Marktforschung.</p>
<p><strong>Festlegung strategischer und taktischer Ziele der neuen Kommunikationskultur</strong></p>
<p>Ziele für die Social Media Initiative feszulegen, ist aus zwei Gründen unerlässlich: Ohne ausformulierte Zielsetzung ist keine Erfolgskontrolle und kein Vergleich verschiedener Initiativen möglich. Die Ausformulierung einzelner Massnahmen in einem Social Media Plan ist überhaupt erst durch das Vorliegen übergreifender und detaillierter Ziele und Erfolgskriterien möglich. Mögliche Ziele im Bereich der Konversationen können sein, die Awareness, d.h. die Nennung von Produkt oder Markennamen zu erhöhen, die Anzahl der Diskussionen zu verändern, die Tonalität in den Diskussionen zu optimieren, die Anzahl identifizierter Einflussnehmer oder Meinungsführer zu erhöhen und den Anteil erfolgreich bewerteter Kommunikationen durch sie zu verbessern. </p>
<p>Im weiteren Sinne könnte es darum gehen, die Viralität zu erhöhen – hierbei sollte nicht nur die absolute Zahl der Weiterverbreitungen von Interesse sein, sondern auch die Geschwindigkeit oder Dauer der Ausbreitung sowie der jeweilige Anteil von Kommentaren. Eine hohe Anzahl von Interaktionen mit der Community oder ein hohes Engagement der Community im Netzwerk kann Aufschluss darüber geben.</p>
<p>Ziele für die eigene Webseite sind zumeist Konversionen aus dem Call-To-Action der Social Media Initiative sowie das Engagement auf der Seite und direkte Leads oder Abverkäufe aus dem Social Media Bereich. Klassische Ziele wie Erhöhung der Markenerinnerung sind eher von untergeordnetem Interesse können aber durchaus Teilaspekt der Gesamtstrategie sein. Im Produktmanagement ist die Identifikation neuer Produkte oder neuer Eigenschaften vorhandener Produkte ein mögliches Ziel, desweiteren kann Social Media die Suchmaschinenpositionen und damit den qualifizierten Traffic einer Website verbessern helfen.</p>
<p><strong>Neue Rollen und Aufgabenfelder in den Unternehmen und beteiligten Agenturen<br />
</strong></p>
<p>Um sich in Social Media Marketingmaßnahme zu engagieren entstehen ganz neue Anforderungsprofile an die Marketingabteilungen der Unternehmen. So bedarf es zum Beispiel der Position eines Social Media Strategen. Dieser ist sowohl für die Gesamtinitiative, deren Zielerreichung, der Analyse und Erfolgskontrolle sowie für die Einbettung in den klassischen Media Mix verantwortlich. Dabei ist es für ihn unerlässlich, die Ziele inklusive einzelner Maßnahmen und Taktiken auszuformulieren, sowie die geeigneten Kanäle zu identifizieren. Weitere Positionen sind ein Community Manager, der die unternehmenseigene Community betreut, Feedback gibt und bei Bedarf Konversationen einleitet, oder der Social Network Planner. Er ergänzt den bisherigen reinen Mediaplaner und sorgt für die Identifikation geeigneter Netzwerke und die richtige Verteilung der Aktivitäten. Schließlich ist ein Social Network Analyst in der Lage, Community- und Buzz-Analysen einzurichten, zu interpretieren, sowie den Gesamterfolg zu überwachen. Spezielle Agenturen oder Berater mit entsprechendem Know-How können hier aber gerade in der Anfangsphase entsprechend unterstützen und helfen, geeignete Strategien zu entwickeln.</p>
<p><strong>Unternehmen in Deutschland stehen am Anfang<br />
</strong></p>
<p>Den Schritt der aktiven Teilnahme am Brand Discourse sind allerdings noch die wenigsten Unternehmen in Deutschland gegangen. Haupthürde ist hier sicherlich der kulturelle Abschied von einer reinen Sendermentalität hin zu einer Dialogpartnermentalität mit persönlicher Authentizität. Viele Unternehmen haben aber bereits erkannt, dass sie mit ihren Kunden ins Gespräch kommen müssen. Vorhandene Communities und Foren sind dafür die geeignetste Plattform, da sie ein Testfeld für solche Initiativen sein oder durch die vorhandene Infrastruktur sogar beim Aufbau von Subgruppen helfen können. Erfolge beim Aufbau eigener Brand Communities in Deutschland hat in letzter Zeit zum Beispiel Nestlé erzielt. Als lokaler Bestandteil einer globalen Community Initiative war hierzulande auch der Human Race auf Nikeplus.com von Nike eine vielbeachtete Initiative. Jägermeister hingegen engagiert sich vor allem in vorhandenen Social Networks wie Facebook und StudiVZ.</p>
<p>Doch auch in den USA werden immer noch Tools angeboten, die über eine reine Banner-Platzierung in Social Communities nicht hinausgehen oder lediglich ein klassisches Targeting von demographischen Zielgruppen bis hin zu Influencern anbieten (Federated Media). Erfolgreiche Beispiele von integrierten Social Media Initiativen stellen jedoch verstärkt die Interessen und Ziele der Teilnehmer in den Mittelpunkt. Interaktionsmöglichkeiten, die den Netzwerkteilnehmern untereinander angeboten werden, können auch mit Abstimmungselementen oder Möglichkeiten zur Erstellung von sogar werblichen Kommunikationen durch die Nutzer gekoppelt werden. Partizipieren und erstellen, statt nur zu konsumieren, diese Grundregel lässt sich über alle Elemente einer erfolgreichen Inititate stellen, die den Paradigmenwechsel begründet, dass es in den Social Media Initiativen verstärkt um die Interessen und Ziele der Netzwerkteilnehmer gehen muss. Der geforderte Paradigmenwechsel findet gerade hauptsächlich im Bereich Medien, Konsumgüter, Automotive und Lifestyle-Technologien statt, und damit in allen Branchen, in denen ein Social Media Engagement derzeit hochgradig wertvoll erscheint. </p>
<p>Schwieriger ist es aktuell für Nischenanbieter und Unternehmen mit einem reinen B-to-B Schwerpunkt ohne entsprechende Communities. Als Ausgangspunkt sollte die entsprechende Aktivierung von Netzwerken erwogen werden. Abhilfe schafft hier die  neue Technologie Open Social, die Programmierschnittstellen für Anwendungen in webbasierten sozialen Netzwerken bereit stellt. Diese erlauben es, sich spezialisierten Netzwerken anzuschließen, ohne jedesmal den vollständigen Prozess der Neuanmeldung und Erstellung aller Profilinhalte zu durchlaufen. Open Social spielt demnach nicht nur für neue nutzergenerierte Netzwerke eine bedeutende Rolle, sondern auch für die Entwicklung neuer Communities auf Unternehmensseite und für die Herausbildung von Nischen-Communities in kleinen Fachkreisen und B-to-B Umgebungen.</p>
<p><strong>Erfolgreiche Strategien auf dem Weg von Sender-Werbung zum Dialog</strong></p>
<ul>
Analyse und Erfolgskontrolle ist zusammen mit der vorausgehenden Zieldefinition wichtigster Bestandteil aller Initiativen.
</ul>
<ul>
Strategische Gesamtziele in Social Media müssen aufgestellt und die Einzelinitiativen eingebettet werden. Einzelziele oder nur taktische Maßnahmen wie virale Kampagnen, der Einsatz von Meinungsführern oder Banner in Social Networks sind alleine unzureichend.
</ul>
<ul>
Kultur und Prozesse auf Unternehmens- und Agenturseite müssen behutsam, aber im Endergebnis radikal auf die Gesamtstrategie und die Einzelinitiativen angepasst werden.
</ul>
<ul>
Mittelfristige Ziele sind der Vertrauensgewinn auf Seiten der Konsumenten und die Erzeugung höchstmöglicher Relevanz der Kommunikation im jeweiligen Kanal für die Nutzer. Langfristig sind dies die besten Wegbereiter für Kundenloyalität und Umsatz.
</ul>
<p><strong>Alles social? &#8211; Begriffswelten<br />
</strong></p>
<p><strong>Social Networking Initiative</strong> – Marketing in vorhandenen sozialen Netzwerken, zumeist über klassische Bannerkampagnen oder reines Targeting von Meinungsführern hinausgehend. Neue Kommunikationsform durch Gesprächsanlässe und -teilnahme in sozialen Netzwerken.</p>
<p><strong>Brand Discourse</strong> – Die Bedeutung von Marken ist zunehmend eine gesellschaftliche Vereinbarung, nicht nur das Verständnis von Markenbotschaften. Unternehmen bieten den Konsumenten innerhalb des Brand Discourse einzelne Identitäten an, die durch den Diskurs akzeptiert, abgelehnt, diskutiert und verändert werden. Die Nutzung des Brand Discourse als Erweiterung und Element der qualitativen Marktforschung gewinnt zunehmend an Bedeutung.</p>
<p><strong>Social Media</strong> – Alle Formen von “sozialen” Medien, die Elemente von Interaktion, nutzergenerierten Inhalten, Kommentaren, Veränderungen und Diskussionen enthalten können. In Deutschland teilweise enger verwendet für nutzergenerierte Inhalte als Erweiterung der redaktionellen Formate von klassischen Medien.</p>
<p><strong>Social Media Marketing</strong> &#8211;  Auslieferung von klassischen Werbeformaten aber auch Widgets und Applikationen sowie Videoformate innerhalb verschiedenster Ausprägungen von Social Media. Allgemeiner auch Kommunikation durch das bloße Bereitstellen oder Verbreiten aller oben genannten Formen von Social Media.</p>
<p><strong>Social Community</strong> – Soziale Netzwerke, in denen Konsumenten, Interessenten, Meinungsführer und Mitarbeiter engagiert sind, entweder Eigenkreationen von Marken oder als Nutzung von selbst gemanagten Subnetzen in vorhandenen sozialen Netzwerken. Auch ganze Soziale Netzwerke wie sie von Facebook, Xing oder Wer-kennt-wen verwaltet werden, können als Social Community bezeichnet werden. In Abgrenzung dazu wird die Community eines Unternehmens auch oft als Brand Community bezeichnet. </p>
<p><strong>Maven</strong> – Meinungsführer innerhalb sozialer Netzwerke, der durch hohes Vertrauen innerhalb der Gemeinschaft und hohe Fachkompetenz die Entscheidungen anderer Mitglieder beeinflusst oder initial prägt. Im Kommunikationsmodell von Paul Lazarsfeld beschrieben und als Mittler zwischen Medien und Rezipienten klassifiziert. </p>
<p><strong>Social Intelligence Programm</strong> &#8211; Erfassung, Messung und Optimierung (Social Media Optimisation) aller Formen von Social Media. Erfasst wird unter anderem Verbreitung, Nutzung, Viralität von Social Media und der Einfluss auf Engagement, Conversion und Abverkauf auf WebSites. Die Web Analytics Association (WAA) arbeitet derzeit an einem Whitepaper zu Metriken in Social Media Analytics.</p>
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		<title>Social Media &#8211; Relevanz, Kommunikation und Erfolgskontrolle</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 09:32:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche an der Salzach habe ich endlich die Antwort darauf gefunden, warum mich das Thema Social Media und Social Networking in den letzten anderthalb Jahren so reizt: Hier kulminieren Nutzerrelevanz, Kommunikation und Erfolgskontrolle. Hier treffen sich drei Themen, die mich seit Beginn meiner Faszination für elektronische Netze vor fast 15 Jahren beschäftigen und (endlich) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche an der Salzach habe ich endlich die Antwort darauf gefunden, warum mich das Thema Social Media und Social Networking in den letzten anderthalb Jahren so reizt:<br />
Hier kulminieren Nutzerrelevanz, Kommunikation und Erfolgskontrolle. Hier treffen sich drei Themen, die mich seit Beginn meiner Faszination für elektronische Netze vor fast 15 Jahren <img src='http://www.wanalytics.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  beschäftigen und (endlich) ein Umdenken in Werbung und Kommunikation legitimieren, oder zumindest parallel etablieren könnten.</p>
<p>Vier Thesen hierzu:</p>
<ul>
Analyse und Erfolgskontrolle ist zusammen mit der vorausgehenden Zieldefinition wichtigster Bestandteil aller Initiativen.
</ul>
<ul>
Strategische Gesamtziele in Social Media müssen aufgestellt und die Einzelinitiativen eingebett werden. Einzelziele oder nur taktische Massnahmen wie virale Kampagnen, dem Einsatz von Meinungsführern oder Banner in Social Networks sind alleine unzureichend.
</ul>
<ul>
Kultur und Prozesse auf Unternehmens- und Agenturseite müssen behutsam aber im Endergebnis radikal auf die Gesamtstrategie und die Einzelinitiativen angepasst werden:
</ul>
<ul>
Mittelfristige Ziele ist der Vertrauensgewinn auf Seiten der Konsumenten und die Erzugung höchstmöglicher Relevanz der Kommunikation im jeweiligen Kanal für die Nutzer. Langfristig sind dies die besten Wegbereiter für Kundenloyalität und Umsatz.
</ul>
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		<item>
		<title>ECIN: Kampagnentracking und Erfolgsmessung klassisch und für Social Media Kampagnen</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 15:38:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Online Kampagnenerfolg]]></category>
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		<description><![CDATA[Digitales Marketing ist in aller Munde, kein Faktor im virtuellen Markt boomt so sehr. So meldet Bitkom beispielsweise, dass die Umsätze mit Online-Werbung im ersten Quartal 2008 einen Zuwachs von 75 Prozent verzeichnen konnten. Unternehmen wie Intel verschieben ihr Werbebudget ins Internet, weil sie glauben, über das Medium Fernsehen ihre Zielgruppe nicht mehr richtig zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Digitales Marketing ist in aller Munde, kein Faktor im virtuellen Markt boomt so sehr. So meldet Bitkom beispielsweise, dass die Umsätze mit Online-Werbung im ersten Quartal 2008 einen Zuwachs von 75 Prozent verzeichnen konnten. Unternehmen wie Intel verschieben ihr Werbebudget ins Internet, weil sie glauben, über das Medium Fernsehen ihre Zielgruppe nicht mehr richtig zu erreichen. Aber selbst Marketing-Größen wie Intel stochern hier teilweise noch im Nebel: „Es ist schwierig, herauszufinden, wo man am besten online werben und wie man den Erfolg einer Kampagne messen sollte&#8221;, wird Maloney auf dem Weblog &#8220;Silicon Valley Watcher&#8221; zitiert. Damit ist er nicht allein: Viele Unternehmen werden vom Trend des digitalen Marketing sprichwörtlich überrollt, ohne die richtige Strategie dafür zu haben.<br />
Vor größte Herausforderungen stellen dabei Unternehmen vor allem die Social Communities im Netz. Mit ihren stetig steigenden Mitgliederzahlen und sehr aktiven Mitgliedern wecken sie Begehrlichkeiten in den Marketingabteilungen. Allerdings waren erste Versuche, diese Gemeinschaften mit klassischen Werbemaßnahmen wie Bannern oder Newslettern zu erreichen, bisher nur wenig erfolgreich. Die meisten Unternehmen stehen noch ratlos vor der Frage, welches der richtige Weg ist, um in einer Community zu werben, welche Community sie auswählen sollen und wie sie den Erfolg einer Kampagne messen. </p>
<p>Der gesamte Artike wurde für ECIN veröffentlicht unter: <br /><a href="http://www.ecin.de/strategie/virtueller-weg-zum-kunden/">http://www.ecin.de/strategie/virtueller-weg-zum-kunden/</a></p>
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