Stammtisch. Social Media. Arbeitsgemeinschaft.

Heute war ich einziger nicht-bayrischer Teilnehmer (und ich glaube auch einziges Noch-Nicht-Mitglied) auf dem Stammtisch der AG-Social Media (Xing Gruppe). Eine extrem inspirierende Geschichte, obwohl ich in der fast 3-stündigen Diskussion auch viel Langweiliges gehört habe: Planung von “Kampagnen” anhand von Sinus Milieus, BVDW, Reichweite, ADC und Werbedruck, überhaupt: “Kampagnen”, ich hatte das kürzlich lieber Initiativen getauft um alte Hüte loszuwerden, die auch hier teilweise leider runtergebetet wurden.
Aber eben nur teilweise.
Auf der anderen Seite wurde viel Spannendes diskutiert, eine Case Study Datenbank von Social Media Initiativen, Kategorisierung von Social Media Metriken in virale Effekte, Reichweite, Engagement und Gewichtung des Einflusses sowie das heilige Suchwort Relevanz. Dieses werden wir wie beschlossen im Vorfeld des Social Media Measurement Summit am 27. Januar weiter diskutieren. Hier. Und im Twitterverse.. Und auf Friendfeed.. Und Facebook..

Ausserdem hoffe ich, die Erkenntnise der WAA mit der AG Social Media zu verknüpfen. Die hellen Köpfe sitzen eben nicht immer nur in einem Verband. In diesem Sinne: Wtach out for Web Analytics Wednesday meets Stammtisch Social Media (Measurement) im Rheinland im November oder Dezember… Und nochmal: Xing Gruppe zu A hier und Mailingliste zu B hier..

2 Kommentare zu “Stammtisch. Social Media. Arbeitsgemeinschaft.”

  1. Benedikt

    Das ging ja schnell ;-) Mit dem Kampagnenbegriff hast du absolut Recht. Zum einen aufgrund der militärischen Assoziationen (Kampagne = Feldzug, was für eine merkwürdige Beschreibung für eine Tätigkeit, die mit Konversationen, sozialen Verbindungen etc. zu tun hat). Zum anderen passt der Begriff deshalb nicht zu Social Media, weil es hier – stärker als bei den klassischen Massenmedien – um Nachhaltigkeit geht. Blogs werden nicht von heute auf morgen einflussreich. Und: was macht man mit den 10.000en Myspace-, StudiVZ- oder Facebookkampagnen nach dem Ende einer “Kampagne”? Hier sehe ich noch große Lernpotentiale ;-)

  2. Oliver Schiffers

    Interessant :) Noch zwei Aspekte, Nachhaltigkeit und Militarismus. Bei mir war es zunächst einmal der Widerwille gegen die klassischen Begriffswelten der Reklamewelt, die ja durchaus immer mal wieder martialisch sind, Penetrieren, Werbedruck, aber das Kampagne militärisch ist… Hatte ich gar nicht bedacht, merci. Die Nachhaltigkeit sehe ich genau wie Du, daher auch lieber Initative als Kampagne, hat auch einen durchdachteren Nachklang und etwas Experimentelleres..

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